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Legends Of Rock - Review
Das ist das erste Review, das wir ├╝ber eine Veranstaltung schreiben werden und sicherlich nicht das letzte.

Gestern Abend fand das Klein-Festival Legends Of Rock in Greifenburg statt. Gleich vorweg m├Âchte ich aber das Klein - vom Klein-Festival ┬ľ wegstreichen und dem Legend Of Rock den Namen Festival zugestehen.

Vorgeschichte
2 Monate vor der Veranstaltung bekamen wir ein Mail von einem Veranstalter des Legend Of Rock, dem Mario. Wir waren zuerst au├čer uns. Erstens, wie kam er auf unseren Verein und zweitens, womit hatten wir das verdient? Denn dort stand, dass er uns 2 Freikarten schenken w├╝rde und wir nahmen dankend an. Er wollte nur, dass wir vielleicht mit ein paar Leuten kommen und es auf der Homepage ank├╝ndigen.
Bei einer Vereinssitzung beschlossen wir, 3 weitere Karten zu kaufen, um anschlie├čend diese bei dem Release der neuen Seite zu verlosen. Doch Mario sponserte uns auch noch diese 3 Karten ┬ľ ein fettes DANKE! Diese wurden dann vor 4 Tagen erfolgreich verlost und die Gewinner waren:
Doch nicht genug des Gl├╝cks. So tat ich, alex, witzigerweise bei einem Gewinnspiel auf events.at mit und gewann 1x2 Karten

Anreise
Wir organisierten uns am Tag der Veranstaltung um ca. 16 Uhr, wer, wie, wo, mit wem mitfahren sollte und schlussendlich wurden 3 Autos vollbesetzt und d├╝sten um 17Uhr Richtung Greifenburg. Nach nervigen Fragen wie ┬ľ Wann sind wir den endlich da? ┬ľ erreichten wir Greifenburg, doch schnell stellte sich heraus, dass wir noch ein bisschen in der Weltgeschichte umherfahren sollten. Anstatt Richtung Spittal weiterzufahren, bogen wir Richtung Wei├čensee ab. Doch auch dieses Problem wussten wir zu l├Âsen und so fuhren wir quer durch die Maisfelder (auf einer Stra├če zwischen 2 Feldern nat├╝rlich) direkt zum Badesee in Greifenburg. Eine Beschilderung in der Ortsmitte bei der Kreuzung w├Ąre durchaus vom Vorteil gewesen, aber wie man sieht nicht zwingend. Denn nicht nur wir, sondern sch├Ątzungsweise auch 1500 andere Leute fanden erfolgreich dort hin. Um 18:20 erreichten wir also den Parkplatz vor dem Badesee und wir wurden freundlich von ein paar Feuerwehrleuten eingewiesen.

Location
Die Idylle des Sees gepaart mit ein paar Metallern und dem riesigen Festzelt ┬ľ einfach eine geniale Location. Gleich beim Eingangszelt l├Ąchelte uns ein junges, h├╝bsches und bekanntes Gesicht entgegen. Anschlie├čend folgte eine strenge Ausweiskontrolle mit B├Ąndchenvergabe, wo je nach Alter jeder eine andere Farbe hatte, aber dies kennen wir ja schon von den Veranstaltungen unseres Vereins. Nachdem wir das kleine Eingangszelt erfolgreich hinter uns lie├čen, fanden wir dahinter gleich einen Kebabstand, sowie eine Rund-Bar und ein riesiges Festzelt. Die W├Ąnde waren herausgenommen und durch den Luftzug war eine sehr angenehme Temperatur im inneren des Zeltes. Es standen viele Biertische und B├Ąnke im Zelt und ├╝ber die rechte Seite erstreckte sich eine Bar. In der Mitte stand auf einer Anh├Âhe das Mischpult mit einem alten Bekannten. Vorne die B├╝hne und links davon der Backstagebereich mittels T├╝chern und auf einer Anh├Âhe abgegrenzt.
Die Atmosph├Ąre war genial! Auch schon um 18 Uhr waren schon viele Zuseher gekommen, was bei uns eher nicht so der Fall w├Ąre
Ich bestellte mir ein gro├čes Mineral, aber da zu diesem Zeitpunkt noch Happy-Hour war, bekam ich 2. Dieser eine Liter Mineral verhalf mir im sp├Ąteren Verlauf der Veranstaltung, den Weg zum WC zur Routine werden zu lassen.

Bands
Da ich irgendwie nicht so der gro├če Musikkenner bin, werde ich ziemlich subjektiv diese beurteilen. Was mir besonders gefiel, war der Zeitplan der im vorhinein jedem bekannt war und auch gut eingehalten wurde.


Als wir ankamen, spielte bereits Madog mit dem Genre Power-Metal schon gro├č auf. Die Show war klasse und mir gefiel auch die Musik, obwohl ich eigentlich nicht diese Art von Musik h├Âre. Der S├Ąnger und Gitarist stach dabei in meinen Augen ├Ąu├čerst positiv heraus. Auch sp├Ąter als wir an einem Biertisch sa├čen, und er und seine Bandmitglieder neben uns, kam mir die Band ├Ąu├čerst sympathisch vor.


Nach 15 min├╝tigem Umbau und einer Zeit von ca. 19:15 Uhr spielten dann Painkilla. Eigentlich wei├č ich nicht gro├č was sagen, denn Painkilla d├╝rfte den meisten ein Begriff sein.
Wieso sie so fr├╝h begannen zu spielen lag daran, dass sie sp├Ąter noch einen Auftritt hatten. Gabriel Forcher hatte am diesem Tag ironischerweise nicht nur 2 sonder 4 Auftritte
Teilweise kam mir vor und ich glaub ich war nicht der einzige, dass sich Metallica dort vorne auf der B├╝hne befand. Und auch die Headbanger in der ersten Reihe f├╝hlten sich durchaus wohl.


Dann kam meines Erachtens die Band des Abends ┬ľ nat├╝rlich total subjektiv, aber mir gefielen sie am Besten.
Die Nirvana Coverband Teen-Spirit aus Bad Blumau. Nach dem Soundcheck verschwanden alle von der B├╝hne und nur noch der S├Ąnger mit Gitarre stand oben. Er spielte gleich vorweg ein St├╝ck allein und es war gewaltig. Die Stimme, als w├Ąre Kurt Cobain auferstanden und spiele vorne vor uns. Nach dem Lied wurden die restlichen Songs zu 3 gecovert und dann auch wiedermal ein Sololied vom S├Ąnger. Enden wollte f├╝r die Band der Auftritt nie, so holten sie ein paar Leute auf die B├╝hne zum Stage-Diving und jeder der mitmachte bekam ein Bier aus dem Backstagebereich. Nebenbei spielten sie noch die letzten beiden Songs und ca. 20 Leute sprangen von der B├╝hne in die Menge.







Dann der Umbau f├╝r die Coverband von Aerosmith, namentlich Eurosmith aus Gro├čbritannien. Schon der Soundcheck entlockte mir einige Schmunzler. So versteckte sich der S├Ąnger hinter der B├╝hne und sang seine I und ├ä, und Os. Da mir Aerosmith nur vom H├Ârensagen ein Begriff ist, hatte ich mich auch nicht gro├čartiges erwartet und die Erwartungen wurden eh eher ├╝bertroffen. Es traf einfach nicht meinen Musikgeschmack und nach 3 Liedern h├Ârte sich jeder Song gleich an. Die Show jedoch war eigentlich genial. Der S├Ąnger fuchtelte mit seinem Schnur-Los-Mikrofon-St├Ąnder auf der B├╝hne herum, als w├Ąre er zum Shaolin-M├Ânch ausgebildet worden und war davon ├╝berzeugt, dass es keiner auf der B├╝hne ├╝berleben w├╝rde ┬ľ doch meine ├ťberzeugungsgabe hatte mich wohl get├Ąuscht ┬ľ es ├╝berlebten alle
Vielen Besuchern gefiel die Band ├Ąu├čerst gut und ich bin davon auch ├╝berzeugt, dass es richtig war diese zu engaschieren.







Und auch die letzte Band aus Deutschland die 5 kleinen J├Ągermeister, die die Toten Hosen coverten, trafen meinen Geschmack nicht unbedingt. Man muss dazu wohl Tote Hosen Fan sein um daran gefallen zu finden. Doch auch die Show lie├č sich sehen lassen.


Wir entschlossen uns dann um ca 2 Uhr die Heimreise anzutreten.

Fazit
  • TOP - Location (am Badesee und ein rie├čiges Zelt)
  • TOP - Bands (alle 5 Bands waren musikalisch auf einem Top-Level)
  • TOP - Verpflegung (Der Kebabstand und die Bars war super)
  • TOP - Preise bei den Getr├Ąnken (hatten Gasthausniveau)
  • TOP - Leute (es gab keine Schl├Ągerein und alle waren total freundlich!)
  • TOP - Organistation (wir kommen wieder!)


mfg alex

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